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optielbe1Lars Hauschildt, 21.9.2011 (Bilder Birgit Rothe). Ein Teil unserer Segelausbildung für Opti-Kinder ist die alljährliche Elbeausfahrt. Dazu trafen sich nach der unumgänglichen Vorplanung am 3. September morgens um 9 Uhr acht Optikinder und vier BegleiterInnen im Yachthafen Wedel. Zum Bringen und Abladen der Optis waren Eltern natürlich auch anwesend, aber die Ausfahrt selbst geht ohne sie vonstatten. Nach Verstauen aller notwendigen Ausrüstungen in den zwei Motorbooten „Ben“ und „Commander Finchen“ waren wir gegen 11 Uhr auf der Elbe. Für die meisten Kinder ist es das erste Mal segelnd auf der Elbe, die Dimensionen sind anders als auf der gewohnten Alster, und Schiffsverkehr und Tide macht es spannender als auf der Schlei in Borgwedel. Aber routiniert setzt sich unsere Flottille mit dem Ebbstrom und leichter Südostbrise in Bewegung. Auf eine Pause wird verzichtet; vor dem Wind mümmeln die Kinder ihre Mittagsverpflegung segelnd und treibend.  Unser Ziel ist der Bishorster Sand gegenüber von Bützfleth.  Dort angekommen werden die Optis auf den Strand getragen, die Begleitboote ausgeladen und im Strom verankert. Durch Entgegenkommen des Wassersport-Clubs  Haseldorf können wir eine Fläche zum Zelten nutzen. Die Kinder nehmen sie gleich in Beschlag und bauen ihre Zelte in einer Geschwindigkeit auf, als würden sie sonst nichts Anderes machen. Der Strand wird erkundet und sich gewundert, wie schnell die Flut das Wasser steigen lässt. Die Optis müssen weiter auf den Strand hoch und die Ankerleine eines Begleitboots weiter ausgesteckt werden. Neben dem Segeln ist das „Knee-Board“ fahren hinter „Ben“ oder „Commander Finchen“ ein Highlight. Bei diesem „Wasserski für Kleine“ lassen sich nach einigem Training manche Kinder auch durch schnelle Manöver oder Wellenfahrt nicht mehr abschütteln. Das erste Septemberwochenende glänzt mit sommerlichen Temperaturen. Alle nutzen die Elbe zum Planschen und Schwimmen. Mit sinkender Sonne werden Lagerfeuer und Grill angeheizt, und nachdem alle gesättigt sind, wird der Abend weit weg von der Zivilisation genossen (Dow-Chemical und die Alu-Hütte grüßen mit Lichterschein von der anderen Elbseite). Einige Kinder kümmern sich um das Lagerfeuer, andere freuen sich über den abendlichen Blick über die Elbe. Positionslichter werden erkannt, Richtfeuerlinien und die unterschiedlichen Kennungen der Leuchttonnen. Eine Schlafenszeit war nicht fest ausgemacht, aber auch nicht notwendig, weil bis 22 Uhr alle Kinder müde in ihren Schlafsäcke verschwanden. optielbe2Eine Aufstehenszeit wäre vielleicht eher angebracht gewesen, denn um 6.30 Uhr krähte es schon: „Wieso schlafen die anderen denn noch“- davon haben sich aber nicht alle wecken lassen. Eine ganze Rolle unbenutztes Klopapier musste herhalten um ohne BetreuerInnen und deren Feuerzeuge das Lagerfeuer wieder in Gang zu bringen. So konnten wir zum Frühstücksplan noch einige Würstchen und geröstetes Brot hinzufügen. Die Zelte waren schnell eingepackt und verstaut, das Zuwasserbringen der Optis wurde interessiert von einem schwimmenden Seehund aus nur ca. 50 m Entfernung beobachtet. Wir sind dann erstmal elbabwärts hinter den Pagensand gesegelt. Von der Pinnaumündung durch die Haseldorfer Binnenelbe mussten wir die Optis gegen die Tide in Schlepp nehmen, um dann bei Twielenfleth noch einmal Rast zu machen. Bei letzter Ebbe starteten wir, um gegen eine schwache bis leichte Brise aus Südost bis nach Wedel zu kreuzen. Mit einsetzender Flut ging es dann ganz schnell bis an die Slipanlage, wo die Eltern ihre „Kleinen“ schon erwarteten. Gemeinsam schnell aus-, auf- und eingeladen zerstreute sich die Runde dann in Richtung Alster (Optis auf ihren Hängern) und heimische Betten. Ein erlebnisreiches, schönes Wochenende für Kinder und BetreuerInnen ging zu Ende.

 

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