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25.09.2016 Hartmut Pflughaupt

Ein Bericht von der Regattabahn

Schon bei der Elbe-Auftakt-Regatta bin ich zusammen mit Tomas Krause mit dem Schlauchboot unseres Mitgliedes Hauke Meyer Regattabegleitung gefahren. Das waren ganz schön gruselige Bedingungen. Schnee- und Hagelschauer und Kälte.

Ganz anders heute Morgen. Dier Sonne scheint von einem nahezu blauen Himmel. Auch mit dem Wind meint Rasmus es richtig gut. Ostsüdost Stärke 3. Und wir sitzen wieder gemeinsam auf dem Schlauchboot.

Pünktlich um 09:30 Uhr schickt unser Wettfahrtleiter Lui den ersten Start auf die Reise. Einige Teilnehmer setzen direkt nach der Startlinie ihren Spinnaker, andere gehen schon mit Spi über die Linie. Und leider ein Teilnehmer auch etwas zu früh. Spi bergen, Genua setzen, zurückkreuzen und Spi neu setzen.

Es geht eine kurze Distanz elbab bis zur Tonne 120. Na ja, nicht bei allen Teilnehmern kommt der Spi wie geplant von oben. Dann einmal quer über das Fahrwasser in die Hahnöfersand-Nebenelbe. Dabei die erste Herausforderung: auch der Bagger Francesco die Giorgio ist genau dann bei der Tonne, als dies auch die Mehrzahl des Startfeldes ist.

Und dann kommt auch noch ein Bulker elbauf mit einem Tiefgang von 14,80 Meter. Aber die Yachten des ersten Starts sind schon alle auf der Süd, runden die Tonne H2 in der Nebenelbe und quälen sich in der Abdeckung um die Spitze von Hans-Kalb-Sand.

So viel Glück haben die Yachten des zweiten Startes nicht, sie müssen zum Teil Manöver fahren, um den Bulker durchzulassen. Und haben dann auch noch die Freude, dass der Halunderjet gerade elbab kommt.

Wir fahren mit unserem Schlauchboot parallel zu dem Bulker an der Süd. Der macht natürlich die ganze Zeit reichlich Gebrauch von seinem Horn, obwohl das Feld an der Süd gebührenden Abstand hält.

Völlig überraschend dann um 10:15 Uhr der Anruf unseres Wettfahrtleiters. Die Revierzentrale hat die Beendigung der Regatta verfügt. Äußerst schade!

Wir setzen die Flagge "N" als Zeichen für den Abbruch der Regatta und fahren mit den anderen Sicherungsbooten zu den Teilnehmern, um sie zu informieren. Die meisten nutzen aber das tolle Wetter und kreuzen einfach weiter elbauf. Größere Berufsschiffe sind auch weder gen Hamburg noch elbab zu sehen.

Dennoch hat Tomas wieder einige tolle Bilder schiessen können.

 

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