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Nachdem der Senatspreis in den vergangenen Jahren wegen teils unglücklicher Entscheidungen der Wettfahrtleitung unter dem Unmut der Teilnehmer litt, ist nun ein gelungener Neuanfang mit teils neuer Wettfahrtleitung gemacht worden. Bei ca. 4-5 Windstärken aus Süd und einem Mix aus Wolken und Sonne gingen 52 Yachten auf den Parcour zwischen Lühesand und Blankenese. Wie immer auf der Elbe waren Kenntnisse von Wassertiefen und Strömungsverhältnissen vorteilhaft. Heftige Abwechslung brachte eine ca. 5 Minuten andauernde Schauerbö, deren Herannahen als 1m hohe weiße Wand auf dem Wasser sichtbar war und die den Teilnehmern bei geschätzten 7-8 Windstärken einiges abverlangte. Der 20er Jollenkreuzer „Yella“ von Heiko Zimmermann (BSC) kenterte dabei, wurde jedoch von Besatzung und zu Hilfe geeilten Begleitbooten wieder aufgerichtet. Nach der Bö drehte der Wind auf West, so dass mit kurzen Schlägen am Hans-Kalb-Sand gegen die Tide nach Wedel gekreuzt werden durfte, wo die Wettfahrt nach fast 5 Stunden von dem letzten Teilnehmer beendet wurde.

Wesentliche Verbesserung hat auch die Preisverleihung erfahren, die nun nicht mehr in der sterilen Halle, sondern am Grillplatz im Hamburger Yachthafen stattfand. Dort wurden zu sehr moderaten Preisen Getränke und Gegrilltes verkauft und die Enge förderte die Gespräche unter den Teilnehmern. Bleiben nur die vielen "lustigen" Wanderpreise zu kritisieren; solche Preise will heute keiner mehr haben. Vielleicht denken die Veranstalter einmal darüber nach? Die Teilnehmer jedenfalls nahmen es humorvoll und dankten der Wettfahrtleitung ausgiebig für einen schönen Tag.

Am Sonntag ging es bei wieder Süd 5 schon um 9:00 Uhr morgens los, als der Wettfahrtleiter der Elbe-Ausklang Regatta die 31 Teilnehmer auf die Bahn zwischen Hetlingen und Schulau schickte. Statistisch ist beim Elbe-Ausklang das Wetter besser als beim Senatspreis und so war es auch dieses Mal: Die Sonne schien ohne von einer einzigen Wolke bedrängt zu werden, was die Laune der Teilnehmer hob und die frühe Uhrzeit des Boardings vergessen machte. Bedingt durch die Windrichtung gab es keine spektakulären Taktiken und die Teilnehmer zogen mit hohen Geschwindigkeiten ihre Bahn. Dies wurde von einem Lotsen mal wieder völlig falsch eingeschätzt, denn ein Berufsschiff hustete sich hier ohne Not die Seele aus dem Leib. Leute aus Wedel eilten in der Erwartung dass etwas passiert sei ans Ufer, wurden jedoch nur eines einsam vor sich hin tutenden Dampfers angesichtig. Bei diesen herrlichen Verhältnissen war die Wettfahrt mit  weniger als 1,5 Stunden für den Ersten und fast 2,5 Stunden für den Letzten viel zu kurz. Die Mannschaften blieben noch lange bei Kaltgetränken in den Cockpits sitzen und ließen die nun beendete Saison Revue passieren.

 

 

 

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