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fahrwasser cuxhavenGötz-Anders Nietsch, 25.3.2013. In einem Beitrag vom Juli 2012 hatten wir dargestellt, wie die Fahrwassersituation vor den Häfen Cuxhavens ist. Wer aus einem der Yachthäfen nach See will, bleibt meistens auf der Südseite des Fahrwassers dicht unter der Seebäderbrücke und passiert dann scharf an der Kugelbake vorbei. Das war rechtswidrig, da das Fahrwasser an der Südseite durch die Cuxhavener Hafenanlagen begrenzt wurde und die so Fahrenden sich somit auf der falschen Fahrwasserseite befanden. Die Behörden duldeten diese Fahrweise „aus Opportunitätsgründen“, da sonst zweimaliges Queren des Fahrwassers ein erhöhtes Risiko für den Schiffsverkehr bedeutet hätte, was bei dem dort herrschenden sehr starken Strom auch noch zu Fehleinschätzungen führen konnte. Aber die „Gegenläufer“ an der Süd konnten die einlaufende Schifffahrt ebenfalls in Verwirrung bringen, obwohl sie natürlich ausweichpflichtig waren.

Diese ein wenig unglückliche Situation hat das WSA Cuxhaven mit der Bekanntmachung für Seefahrer 26/13 vom 21.3.2013 bereinigt. Zwischen den Fahrwassertonnen 31 (bei der Kugelbake) und 33 (vor Groden) wurde die zusätzliche Tonne „31a“ ausgelegt (in unserem Bild im rotel Oval). Dadurch wird die südliche Fahrwasserbegrenzung von den Hafenanlagen abgerückt (in unserem Bild durch grüne gestrichelte Linien dargestellt). Es verbleibt also eine schmale Wasserfläche, die von der Kleinschifffahrt von Hafenbecken zu Hafenbecken und auch Richtung See ordnungsgemäß genutzt werden kann. Nicht gestattet ist allerdings die Transitpassage südlich des grünen Tonnenstrichs, d.h. eine Fahrt nach See auf dieser Seite, ohne Cuxhaven anzulaufen.

Damit ist eine befriedigende Lösung für die Schifffahrt auf der Cuxhavener Seite gefunden worden. 

 

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