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Die Folkes FG-316, Fam. Lyssewski mit 1 Kind, FG-1072 (ex FD-911), Fam. Zwirner mit 3 Kindern, FG-601, Ehepaar Schlöbohm, FG-926, Ehepaar Wedemeyer und eine Hornet 30 mit Fam. Dedow (ehemalige Folkebootsegler) mit 2 Kindern brachen am Sonnabend, dem 18.05.09, vom Hamburger Yachthafen in Wedel elbabwärts auf. Erster Zwischenhafen sollte Brunsbüttel sein. Während FG-601 und FG-926 rechtzeitig starteten, so dass es ihnen gelang, die ganze Ebbe zu nutzen und dann mit dem ersten auflaufenden Wasser in den Alten Brunsbütteler Hafen einzulaufen, musste der Rest ab St. Margarethen den Motor anschmeißen, da die Tide kenterte und der Wind nachließ. Es war insgesamt ein ruhiges und schönes Segeln, das uns viel erhoffen ließ. Auf der Höhe zwischen Wischhafen und Freiburg auf der Brammer Bank konnten wir eine Kolonie Seehunde beim Sonnenbaden beobachten. 

Am Sonntag ging es dann gemeinsam bei sehr gutem Wetter weiter nach Cuxhaven. Dort hatten wir Zeit für eine Radtour, um Benzin für unsere Outborder zu bunkern und um unsere eigene Energie bei McDonald‘s aufzufrischen.

Die Meinungen über die Wetterentwicklung gingen auseinander. Sollte man den Sprung zum roten Felsen wagen? Immerhin sind die Folkes offene Boote. Auch die termingerechte Rückkehr musste gesichert sein. Schließlich teilten wir uns in zwei Gruppen. Die Hornet 30 und die zwei Folkes FG-316 und FG-1072 entschlossen sich, bei südlichen Winden um 3 Bft und ablaufendem Wasser los zu segeln. Es ging bestens. Die 35 sm nach Helgoland schafften wir in 5,45 h. Das war ein erfolgreicher Montag. Die weniger entschlossenen FG-601 und FG-926 gingen wieder elbauf und liefen in die Oste. 

Am Dienstag. hatten wir einen Hafen- und Erholungstag auf Helgoland verdient. Wir kauften Benzin und Bier, erkundeten die Insel bis zur langen Anna, badeten im Meerwasserbad und aßen Knieper. Es war ein wunderschöner Tag für Kinder und Erwachsene.

Folkeboote in Glückstadt

Am Mittwoch wurde bei angesagten 3 bis 4 Bft aus SW der Rückweg angetreten. Daraus wurde ein langer Tag, da der Wind schnell einschlief und wir unter Motor erst nach guten. 6 h wieder Cuxhaven erreichten. 

Himmelfahrt, dem „Vatertag“, ging es die Elbe mit der Flut wieder aufwärts zunächst nach Otterndorf, wo wir das folgende Niedrigwasser zu einem fröhlichen Wattwandern nutzten. Auf der nächsten Etappe erreichten wir Glückstadt. Zunächst bummelten wir durch die hübsche Stadt, bis ein Gewitter über uns hereinbrach. Dabei wurde FG-316 einem Belastungstest unterzogen. Sechs Kinder von 7 bis 14 Jahren sahen in der Kajüte einen Film, und sechs Erwachsene klönten im Cockpit unter der „Kuchenbude“ über die Helgolandtour. Der Test wurde mit bestem Erfolg bestanden.

Am nächsten Tag ging es nach Wedel in den Heimathafen zurück. Dies war eine herrliche gemeinsame Woche mit insgesamt ca. 162 sm bei einer sehr guten und ausgewogenen Wetterlage.

 

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