
von Venita Damm, Juelssand
Endlich wieder segeln! Die Sanduhr Regatta auf der Elbe sollte uns nach der einmonatigen Sommerpause endlich wieder aufs Wasser bringen. Voller Vorfreude, Windfinder versprach Sonne UND Wind, fuhren wir, die Juelssandmädels, am Freitagmittag nach Wedel um unsere Kleine ins Wasser und anschließend nach Blankenese zu bringen.
Bericht von Sönke Beck 2.7.09.
Mit der Kieler Woche stand nun eines der absoluten Saisonhighlights an. Glaubte man der Wettervorhersage, sollte es nach ein paar flauen Jahren wieder ordentlichen Segelwind geben.
Nachdem wir am Donnerstag Morgen die schier endlose Prozedur des Wiegens (eine Crew darf maximal 400kg schwer sein) erfolgreich hinter gebracht und den „Wolf“ gekrant hatten segelten wir gen Bahn F vor Laboe um uns mit Chrischi, der dieses Event mit uns gesegelt ist, einzufahren.
Die SSchStrO verlangte bisher nach § 8 (2) eine Mindesttragweite aller Lichter von 2 Seemeilen. Damit war sie schärfer als die KVR in Regel 22 (c), wonach auf Fahrzeugen von weniger als 12 Meter Länge für die Seitenlichter nur 1 Seemeile Mindesttragweite gefordert werden. Durch die EU ist die schärfere deutsche Regelung wegen Marktbehinderung nun untersagt worden.

Von Thomas Lyssewski. Jedes Jahr versucht eine kleine Flotte von Folkebooten aus der SVAOe, über die Himmelfahrts-Woche nach Helgoland zu segeln. Das klappt wetterbedingt natürlich nicht immer. Aber manchmal schon. Lesen Sie, wie es uns in diesem Jahr erging.
„Warum tun wir uns das eigentlich an?“
von Stephan Lunau.
In der erprobten Zusammenarbeit zwischen dem SCRhe und der SVAOe wurde im Winter 2008/2009 auch ein Lehrgang zum Erwerb des Sportseeschifferscheins durchgeführt. Neun Personen nahmen teil – eine Frau und acht Männer. Ich darf sagen, dass wir alles erfahrene Segler sind, zum Teil mit eigenem Schiff. Dennoch haben wir eine Menge hinzu gelernt.

Am 9. und 10. Mai richtete die SVAOe die Optimale auf der Alster aus.
Hier finden Sie die Ergebnisse Optimale 2009, sowie die
Ergebnisse der Hamburger Meisterschaft der Optimisten.
Nur mäßige See
The same procedure as every year? Von Klecks.
Das konnten die Anhänger von Admiral Snyder wohl denken, denn seit 104 Jahren feiern die SVAOeer etwas sehr Abstraktes, nämlich den Geburtstag ihrer Seglervereinigung. Immer um den eigentlichen Gründungstag herum, den 5. April. So alt wird kein Schwein und selten ein Mensch – aber ein Segelverein. Obwohl die Gründung der SVAOe schon ein bisschen zurückliegt, gibt es darüber einen genauen Report. Wie bitte? Ja, lesen sie ihn nach im ersten SVAOe-Jahrbuch 1905 - 1909. Das haben sie nicht (mehr)? Dann entleihen sie es aus der Clubbibliothek. Aber bringen sie es auch bitte wieder zurück. In diesem ersten Bericht finden sich so schöne Sätze wie dieser:„Eine Fülle überschüssiger Kraft war vorhanden. Die Begeisterung wogte über die Menschen und über Tische und Stühle. Es war eine ungewöhnlich feuchte Sitzung geworden, oder sagen wir als ehrliche Historiker: eine ganz besonders feuchte Sitzung, denn das Feuchte ist bei uns niemals ungewöhnlich gewesen. Besonders die Stühle führten später ein recht wackeliges Dasein. …Sie führten bis an ihr Ende die Bezeichnung „Gründungsstühle“.
von Sönke Beck
Etwas müde, aber dennoch erwartungsfroh, sahen die Gesichter aus, als wir uns am Samstag Morgen trafen, um mit einem Feld von 13 Booten die Elbe Damm Regatta im Mühlenberger Loch anzugehen.
Zusammen mit Katrin und Jan, die wir schon länger von ihrer J 24 „3 chicks 2 guys“ kennen und als Sympathieträger und starke Konkurrenz schätzen, stellten wir eine Mannschaft. Ein Teil unserer Stamm-Crew war auf Trainerlehrgängen unterwegs.

Auf der Vorstandssitzung am 31.3.2009 wurde auf Vorschlag mehrerer unserer Motorboot-Eigner beschlossen, einen SVAOe-Motorbootstander einzuführen.
Insbesondere kleine Motorboote fahren bisher den üblichen dreieckigen Segelyacht-Stander (siehe "Unser Stander") an einem Mini-Flaggenstock auf dem Vorsteven.
Das ist aber nach alter seemännischer Sitte der Platz für die Gösch. Und die ist rechteckig. Mit der Gösch zeigt man seine Herkunft oder Zugehörigkeit an, z.B. Stadt oder Region. Da passt die Vereinszugehörigkeit auch gut hin.
Segler fahren ihren Vereinsstander vorzugsweise im Topp, ersatzweise heute auch unter der Backbord-Saling.
Für Motorbootfahrer bietet sich die etwas aus der Mode gekommene Gösch an. Und wer bei seinem größeren Motorboot einen richtigen Flaggenmast hat, der kann den dreieckigen Stander natürlich weiterhin auch dort setzen.
In der Geschäftsstelle zu erwerben!