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23.9.2018 Hartmut Pflughaupt

Vor einer guten Woche waren die Wetteraussichten für die heutige Regatta nicht ganz so prickelnd. Windfinder und andere prognostizierten Windgeschwindigkeiten bis 35 Knoten. Heute Morgen dann das Gegenteil davon. Nur noch 5 Knoten im Laufe des Tages. Es müssen ja nicht 35 Knoten sein aber 5 Knoten sind dann doch für eine Regatta sehr dürftig.

Pünktlich um 13:00 Uhr schickte unser Wettfahrtleiter Lui das aus 28 Yachten bestehende Feld auf die Regattabahn. Diese führte vom Start vor dem Hamburger Yachthafen elbab gegen die Tide zur Tonne 116. Trotz des Spinnakerstartes bei schwachen östlichen Winden und auflaufendem Wasser gab es diesmal keinen  Frühstart. Auch das Runden der Tonne 116 klappte dieses Jahr. Keiner fuhr falsch herum. Vielleicht hat ja auch die nochmalige Erklärung der Begriffe "an Backbord lassen" und "an Backbord runden" von Marcus Boehlich in seiner Rundmail zur Aufklärung beigetragen.

Die ersten Yachten durften dann mit auflaufendem Wasser in die Nebenelbe hinter Hanskalb kreuzen. Dann aber kam der angekündigte Regen und damit Wind - aber aus westlichen Richtungen so dass das Gros des Feldes nunmehr wieder unter bunten Segeln elbauf fuhr.

Da absehbar war, dass der Wind nach Durchzug der Regenfront wieder auf östliche Richtungen drehen und auf nahezu null abnehmen würde, entschied sich die Wettfahrtleitung für eine Bahnverkürzung. Nach der Schleife im Nebenfahrwasser um die Tonne HN2 ging es noch einmal elbab zur 119 und dann direkt ins Ziel. Der Ausflug bis zum Mühlenberger Loch war bei den herrschenden Windverhältnissen leider nicht möglich. Diese Entscheidung erwies sich als goldrichtig.

Dazu hier ein Statement von Marcus Boehlich:

Wir rauschten mit hoher Fahrt um die Tonne 119 wo ein Begleitboot mit der Flagge „K“, (von hier ins Ziel) lag. Ich habe gedacht, was soll das? Es ist doch schöner Wind! 5 Minuten später habe ich es verstanden, der Wind schlief wieder ein. Die ursprünglich geplante Bahn hätten wir wohl nicht vor Dunkelwerden geschafft. Dank an die weise Wettfahrtleitung.
So war es leider etwas kurz, aber ich hoffe es hat euch trotzdem gefallen. Segeln ist eben ein Natursport.

Nach dem Regen schlief der Wind nämlich wieder ein und die beiden letzten Boote quälten sich gegen die Tide um die 119 und ins Ziel.

Ach ja und übrigens: Dies  ist die Flagge K - ICS Kilo.svg - die das Schlauchboot an der Tonne 119 gezeigt hat.  

Bedeutung: Von dieser Bahnmarke direkt ins Ziel. Steht übrigens auch in den Segelanweisungen, die jeder Teilnehmer bekommen hat.

Für die Sicherheit der teilnehmenden Boote sorgten die "ANNA" von Kay Rothenburg mit seiner Tochter, der "FALKE" mit Jürgen Raddatz und Claus Torstrick und das von unserem Mitglied Hauke Meyer kostenlos zur Verfügung gestellte Schlauchboot "ELBESEGEL" mit Tomas Krause und Hartmut Pflughaupt.

Natürlich gibt es hier die Elbe Ausklang Regatta 2018 Ergebnisliste. Und hier die Elbe-Ausklang-Regatta 2018 Wanderpreise.

Im Übrigen hat die Hysterie um das neue Datenschutzrecht auch seine Auswirkungen auf die Berichterstattung dieser Regatta. Der Skipper einer Yacht hat der Veröffentlichung von Fotos von sich und seiner Besatzung widersprochen. Wenn  das Schule macht, können wir das Fotografieren künftig wohl einstellen. Apropos Fotos. Von allen anderen Teilnehmern gibt es die natürlich hier von Tomas Krause.

Und hier die Bilder von Kay Rothenburg

 

 

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