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Slippen, die Fünfte, Saison rein, Regatta rein, raus – dabei mit Regen, die Vierte. Super Sommer! Es gießt wie aus Eimern: Auf der A7 Sicht 50m, mit Trailer 40 km/h auf der rechten Spur, links wird schneller geschwommen. Mittwoch  Abend Ankunft in Flensburg oder genauer in Fahrensodde. Das mit dem Wetter müssen die Flensburger echt noch mal üben. Da hilft nur viel Bier oder Wolldecke oder beides.alt

 

Was sie richtig gut können, die Flensburger, sind unkonventionelle Lösungen. Mit Bus und Mini-Camper dürfen wir in der Bootshalle übernachten. Auf den paar freien Plätzen, deren Winterlagerer schon den Sprung ins Wasser geschafft haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

altDer nächste Morgen empfängt uns mit Sonne. Wir schieben das Hallentor auf und frühstücken in prallem und wunderbar wärmendem Sonnenschein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch ist wenig Wind. Aber das soll sich ändern. Es brist auf. Unsere Trainer-Crew Ralf und Rolf ist voll in ihrem Element. Die Regatta-Newcomer-Crew Urte und Bärbel hat zu kämpfen mit Welle und Wind. Unter Spi läuft´s gut, an der Kreuz ziehen die Jungs und Deerns von der Förde an uns vorbei. Hinterherfahren macht nicht wirklich Spaß. Die dritte Wettfahrt schenken wir uns.

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altAb 16.30 Uhr wird das Freibier–Fass gelenzt. Die Sonne scheint immer noch und die Stimmung steigt wieder. Wir bekommen viele gute Tipps. Das heilt die Wunden. Eigentlich müssten wir jetzt gleich wieder raus und die neuen Erkenntnisse ausprobieren, wenn nicht die Flensburger Brauerei schon so spendabel gewesen wäre.

Ralf, unsere graue C-55 Eminenz, vor der Wettfahrt von den Flensburger Youngstern noch skeptisch beäugt, wird jetzt gaaanz höflich angesprochen: „Sie scheinen ja viel Erfahrung mit der C55 zu haben. Können Sie uns helfen? Wir haben da ein Problem mit unserem Rigg.“ Klar, macht er das. Mal kurz geguckt, das Mess-Equipment aus dem Wohnmobil geholt und den Mastfall überprüft. Dazu Fachsimpeln über mehr oder weniger gepfeilte Salinge, wo den Spibaum ansetzen, ja, Mastbruch unter Spi hatten wir auch schon … ach …

In dieser angeregten Stimmung geht’s zur Preisverleihung und zum Büfett, sehr lecker! Gemütlicher Ausklang des Tages. Die Sonne lässt uns nicht im Stich und taucht Hafen und Förde in ein abendlich-goldenes Licht. In der Bootshalle nimmt man mittlerweile den letzten Rotwein ein.

 

Am Sonntag übernimmt Annabelle die Pinne in der Damencrew und steuert souverän durch die beiden Wettfahrten mit noch mehr Wind als am Tag zuvor. Durchhalten zahlt sich aus, Annabelle schafft es vom 9. auf den 6. Platz. Ralf und Rolf sind mit ihrer Platzierung wie immer total langweilig, weil absolut gleichförmig und wenig abwechslungsreich - auf allen fünf Wettfahrten den ersten Platz! GLÜCKWUNSCH!!! Ralf hat jetzt mit dem riesigen Biehlmarin-Pokal zu kämpfen und ernennt ihn zum Wanderpreis.

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Fazit: tolle Veranstaltung, super Stimmung, sehr freundliche Aufnahme im dortigen Verein, nächstes Jahr unbedingt wieder. Und damit die Warterei nicht zu lang wird, haben die Hamburger und Flensburger Trainer ein gemeinsames Trainingswochenende ausgemacht. Im August zieht die SVAOe-C55-Flotte wieder an die Förde – Motto: Egal, ob hinterher oder vorweg fahren - Spaß haben! Und immer wieder erstaunliche, neue Dinge übers Segeln lernen.

 

 

 

Fotos: Sören Witt, Urte Spiekermann

 

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