| Tinto und Juelssand in der Toskana |
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Unsere Reise führte uns in drei Etappen von Hamburg über Weingarten und Livorno ins malerische Porto Santo Stefano. Wir reisten bereits ein Wochenende früher an, um in Ruhe das Boot vorzubereiten, etwasTrainieren zu können und natürlich auch um etwas Urlaub zu machen. Nach einem Training am Donnerstag begannen am Freitag unsere Wettfahrten. Am ersten Tag hatten wir wunderbare Segelbedingungen mit ablandigem Wind aus Nord-Ost zwischen 7-12 kn. Taktisch konnten wir die Dreher gut ausfahren, aber auch mit dem Trimm und den Mannövern waren wir sehr zufrieden. So konnten wir am ersten Tag einen 9., 25. und 10. Platz erreichen was uns auf einem erfreulichen 11. Platz in den Abend starten ließ! Die nächsten drei Tage waren geprägt von Flaute und leichten Winden. Häufige Startverschiebungen waren die Folge. Diese Zeit konnten wir vor allem am Samstag dazu nutzen, uns ausgiebig mit dem Trimm der Segel bei wenig Wind zu beschäftigen. Die Folge war, dass wir gleiche Geschwindigkeit und Höhe im Vergleich zu den Top Booten fuhren.
Am Ende erreichten wir den 21. Platz von 32 gestarteten J24. Es hat sich wiedereinmal gezeigt, wie wichtig eine konstante und gute Leistung ist, um sich in dieser starkbesetzten Einheitsklasse zu behaupten. Es gibt wohl kaum eine bessere Gelegenheit die seglerischen Kenntnisse und Freundschaften zugleich auszubauen – und das mit allen Vorzügen die Italien zu bieten hat! Nach 22 Stunden fahrt sind wir nun zurück in Hamburg und sind gespannt auf die nächsten beiden großen Regatten. Im Juni erwarten uns die German Open auf dem Wannsee in Berlin und natürlich die Kieler Woche. |


Till Pomarius, Maximilian Bischof, 5.05.2011. Nachdem wir uns in der vergangenen Saison die unzähligen Schwärmereien der Berliner J24 „jjOne“ über die Frühjahrsregatten in Italien angehört hatten, fassten wir den Entschluss in diesem Jahr selbst an der Pasquavela teilzunehmen.
Befriedigende Ergebnisse konnten wir in den letzten Tagen trotzdem nicht erreichen, da wir leider immer noch Probleme damit haben die richtige Taktik bei wenig Wind zu fahren. Da uns auf diesem Revier die Vorjahreserfahrung manch anderer Teams fehlte und uns der Tip (oder die Zuwendung) der Italiener, wie es einem Frauenteam geschah, nicht erreichte, war die Seitenwahl der ersten Kreuz manchmal etwas unglücklich!