| Juelssand und Hungriger Wolf in Malmö |
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Eingefleischte Ostseesegler wissen es wahrscheinlich, der Witz über den Tidenkalender auf der Ostsee ist gar nicht so unwahr wie er erzählt wird. Vor Malmö erhielten wir vom 8. bis 10. September eine Lehrstunde in Sachen Regattasegeln bei Strömung. Das Feld von 18 J24 setzte sich beinah zur Hälfte aus deutschen Crews zusammen, darunter die beiden J24 der SVAOe, die Juelssand und der Hungrige Wolf. All die drei Wettfahrttage war das Wetter entsprechend der Jahreszeit herbstlich. Mit dem Wind aus östlichen Richtungen und 2 bis 4 Bft stark hatten beide Crews keine Probleme. Auf dem Hungrigen Wolf segelten wir zum ersten mal mit einem neuen Spi, den Karsten Witt uns gesponsert hat. Es war ein deutlicher Unterschied zum Besseren, im Vergleich zu unserem alten Spi. Wir fuhren immer gut mit, doch auf manchen Vorwind-Kursen waren wir deutlich schneller als die Konkurrenz. Wenn wir uns noch etwas mit dem neuen Segel bekannt machen, könnte das ein richtiges Ass im Ärmel werden. Vielen Dank Karsten! Die Juelssand beendete die Meisterschaften auf dem 9. Platz, ein Frühstart bei „black flag“ im letzte Rennen machte ein noch besseres Abschneiden zu Nichte. Der Hungrige Wolf konnte sich zum Ende hin steigern, für ihn verlief die letzte Wettfahrt wie ein Traum. Mit einem Start-Ziel-Sieg ließ er die gesamte Konkurrenz weit hinter sich und konnte sich damit auf den 7. Rang vorschieben. Ein Crew-Mitglied des Hungrigen Wolfs zur letzten Wettfahrt: |


von Johann Huhn