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Unsere Jüngsten - von 6 bis 13 Jahren
segeln auf Optimisten und Jollen auf der Alster in Ausbildungs- und Trainingseinheiten in verschiedenen Leistungsgruppen. Sie lernen ambitioniertes Regattasegeln genauso wie seglerische Grundlagen und die gemeinsame Freude am Segeln.
Hier kommen sie mit ihren eigenen Beiträgen zu Wort über alles, was sie rund um ihre "Vierkantkisten" erleben.

 



Elbe-Ausfahrt der Optis Drucken

optielbe1Lars Hauschildt, 21.9.2011 (Bilder Birgit Rothe). Ein Teil unserer Segelausbildung für Opti-Kinder ist die alljährliche Elbeausfahrt. Dazu trafen sich nach der unumgänglichen Vorplanung am 3. September morgens um 9 Uhr acht Optikinder und vier BegleiterInnen im Yachthafen Wedel. Zum Bringen und Abladen der Optis waren Eltern natürlich auch anwesend, aber die Ausfahrt selbst geht ohne sie vonstatten. Nach Verstauen aller notwendigen Ausrüstungen in den zwei Motorbooten „Ben“ und „Commander Finchen“ waren wir gegen 11 Uhr auf der Elbe. Für die meisten Kinder ist es das erste Mal segelnd auf der Elbe, die Dimensionen sind anders als auf der gewohnten Alster, und Schiffsverkehr und Tide macht es spannender als auf der Schlei in Borgwedel. Aber routiniert setzt sich unsere Flottille mit dem Ebbstrom und leichter Südostbrise in Bewegung. Auf eine Pause wird verzichtet; vor dem Wind mümmeln die Kinder ihre Mittagsverpflegung segelnd und treibend.  Unser Ziel ist der Bishorster Sand gegenüber von Bützfleth.  Dort angekommen werden die Optis auf den Strand getragen, die Begleitboote ausgeladen und im Strom verankert. Durch Entgegenkommen des Wassersport-Clubs  Haseldorf können wir eine Fläche zum Zelten nutzen. Die Kinder nehmen sie gleich in Beschlag und bauen ihre Zelte in einer Geschwindigkeit auf, als würden sie sonst nichts Anderes machen. Der Strand wird erkundet und sich gewundert, wie schnell die Flut das Wasser steigen lässt. Die Optis müssen weiter auf den Strand hoch und die Ankerleine eines Begleitboots weiter ausgesteckt werden. Neben dem Segeln ist das „Knee-Board“ fahren hinter „Ben“ oder „Commander Finchen“ ein Highlight. Bei diesem „Wasserski für Kleine“ lassen sich nach einigem Training manche Kinder auch durch schnelle Manöver oder Wellenfahrt nicht mehr abschütteln. Das erste Septemberwochenende glänzt mit sommerlichen Temperaturen. Alle nutzen die Elbe zum Planschen und Schwimmen. Mit sinkender Sonne werden Lagerfeuer und Grill angeheizt, und nachdem alle gesättigt sind, wird der Abend weit weg von der Zivilisation genossen (Dow-Chemical und die Alu-Hütte grüßen mit Lichterschein von der anderen Elbseite). Einige Kinder kümmern sich um das Lagerfeuer, andere freuen sich über den abendlichen Blick über die Elbe. Positionslichter werden erkannt, Richtfeuerlinien und die unterschiedlichen Kennungen der Leuchttonnen. Eine Schlafenszeit war nicht fest ausgemacht, aber auch nicht notwendig, weil bis 22 Uhr alle Kinder müde in ihren Schlafsäcke verschwanden. optielbe2Eine Aufstehenszeit wäre vielleicht eher angebracht gewesen, denn um 6.30 Uhr krähte es schon: „Wieso schlafen die anderen denn noch“- davon haben sich aber nicht alle wecken lassen. Eine ganze Rolle unbenutztes Klopapier musste herhalten um ohne BetreuerInnen und deren Feuerzeuge das Lagerfeuer wieder in Gang zu bringen. So konnten wir zum Frühstücksplan noch einige Würstchen und geröstetes Brot hinzufügen. Die Zelte waren schnell eingepackt und verstaut, das Zuwasserbringen der Optis wurde interessiert von einem schwimmenden Seehund aus nur ca. 50 m Entfernung beobachtet. Wir sind dann erstmal elbabwärts hinter den Pagensand gesegelt. Von der Pinnaumündung durch die Haseldorfer Binnenelbe mussten wir die Optis gegen die Tide in Schlepp nehmen, um dann bei Twielenfleth noch einmal Rast zu machen. Bei letzter Ebbe starteten wir, um gegen eine schwache bis leichte Brise aus Südost bis nach Wedel zu kreuzen. Mit einsetzender Flut ging es dann ganz schnell bis an die Slipanlage, wo die Eltern ihre „Kleinen“ schon erwarteten. Gemeinsam schnell aus-, auf- und eingeladen zerstreute sich die Runde dann in Richtung Alster (Optis auf ihren Hängern) und heimische Betten. Ein erlebnisreiches, schönes Wochenende für Kinder und BetreuerInnen ging zu Ende.

 
SVAOe zum Optipokal auf dem Mühlo Drucken
15.6.2011, Thomas Lyssewski. Zum Optipokal "König+Cie" am 11./12. Juni 2011 waren 117 Optis am Start. Sechs davon kamen aus der SVAOe.
Bei 2-3 Windstärken konnten am Sonnabend schöne 3 Wettfahrten auf dem Mühlenberger Loch gesegelt werden. Sonntag war wie angesagt: Flaute! Trotzdem waren alle auf der Regattabahn und warteten. Die Wettfahrtleitung gab zur Freude der Segler eine Runde Eis aus, musste aber nach einem Startversuch leider alles abbrechen. Jonas übernahm die Begleitung der 6 Kinder an Land und auf dem Wasser mit unserem "BEN". Familie Zwirner und Familie Lysseski mit Rolf Stünitz segelten mit Ihren Folkebooten "Juno" und "Lord Jim" zur Regattabegleitung. Bilder von Annabell Spiekermann.
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Goldener Opti Kiel Drucken
6.6.2011, Björn Spiekermann. Vom 30.  bis zum 31.05 waren vier Kinder aus der Regatta-Gruppe (Jelle, Jette, Felix und Björn) in Kiel Schilksee zum Goldenen Opti auf Regatta. Der goldene Opti wird veranstaltet vom TSV Schilksee. Es ist eine internationale Regatta mit allein 250 A-Startern. In B war die Teilnehmerzahl auf 100 begrenzt. Beim Olympia-Stützpunkt konnte man auch gut Campen um direkt vor Ort zu sein. Jette, Jelle, Felix und noch 2 Geschwisterchen probierten das aus und hatten viel Spaß dabei. Am Samstag ging es dann los. Es waren ungefähr 5 Beaufort, und wir segelten 3 Wettfahrten. Am Samstag Abend gab es dann die leckersten Grillwürstchen, die man je gegessen hat und ein Becher Getränk für jeden Regatta-Teilnehmer. Am Sonntag wurde um 10.00 gestartet und es wurde weniger Wind. Dieses fanden manche besser und manche schlechter. Thomas war mit dem Ben als Begleiter dabei und erheiterte uns zwischen den Wettfahrten mit hervorragenden Knotenkünsten, da er das Boot von Björn annahm und festband, kurz darauf schwamm es auch schon weg… Am Sonntag fanden wieder 3 Wettfahrten statt, so das wir insgesamt 6 Wettfahrten machten. Felix der am Samstag eine Wettfahrt früher in den Hafen gefahren ist, belegte den 82. Platz, Jelle segelte tapfer alle Wettfahrten mit und wurde 59., Jette übte noch ein wenig die Kreuz und kam auf Platz 36, Björn gab sich große Mühe und landete 2 Plätze vor der Hamburger Meisterin auf dem 14. Platz.
Alles in allem war es eine schöne Regatta mit gutem Wind und Sonne.
 
Borgwedel 2010 Drucken

borgwedel_slippen12.07.2010, Jan Hauschildt
Im tiefsten Winter beginnt schon die Planung der nächsten Segelsaison und so auch für die Borgwedel Ausfahrt der Jüngstenabteilung mit den Optimisten. Sollen wir fahren ? Ist es nicht ein zu großer Aufwand ? Wann passt es zeitlich? Recht zügig war dann die Entscheidung gefallen, der Termin auf 26. und 27. Juni festgelegt und in der Jugendherberge vorsorglich 80 Betten geordert.

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Kein Wind ohne Verklicker! Drucken
Thomas Lyssewski, 9.7.2010 .  So klein sie auch sind, so wissen sie doch, worauf es ankommt. Das bewies Philine Niemeyer, 10 Jahre, auf dem Ostertraining der Optis auf dem Oortkatener See. Wir sagen: wer das verstanden hat, dem wird die Rechtschreibung eines Tages kein Problem mehr sein.

 Optitraining Oortkaten 2010

Optitraining Oortkaten 2010

Optitraining Oortkaten 2010
 
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