| Behinderungen der Sportschifffahrt |
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Vorsicht in Holtenau und am Störsperrwerk! Götz-Anders Nietsch, 11.7.12. An 2 Stellen auf unserem Revier gilt es zur Zeit, besonders aufzupassen:
Daher werden Sportboote zusammen mit der Berufsschifffahrt in den großen Schleusen geschleust. Das kann bekanntlich zu Schwierigkeiten beim Einlaufen und Manövrieren führen, da die Propeller der Berufsschiffe manchmal in der Schleuse noch langsam drehen und ein unerwarteter Querstrom entsteht.
Schleusen Kiel-Holtenau birgt zwar sicherlich Konfliktpotential, diesem versuchen wir jedoch, entgegen zu kommen. Die Berufsschifffahrt wird vermehrt durch die Schleusenmeister auf das Vermeiden von Sogwirkung von Propelleranlagen hingewiesen, die begehbaren Fender werden verstärkt auf ihren Zustand kontrolliert, falls möglich werden Sportboote auch in den Großen Schleusen separat geschleust. Auch sind unsere Mitarbeiter angehalten, möglichst sensibel mit diesem Konfliktpotential umzugehen. Wir bedauern den Ausfall der Kleinen Schleusen in der jetzigen Hauptverkehrszeit für Sportfahrzeuge, der aufgetretene Schaden war jedoch leider nicht vorhersehbar."
Infolge der Verringerung des Durchflussquerschnitts ist die Strömungsgeschwindigkeit in der für die Schifffahrt zur Verfügung stehenden Öffnung erheblich größer als gewohnt. Boote mit schwachen Maschinen sollten das berücksichtigen.
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