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Boote können zur Leidenschaft werden. Das wäre nicht das Schlechteste. Hier werden wir gelegentlich von Menschen berichten, bei denen das so ist oder war.
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„De greune See“ – Wandlungen eines Vertenskreuzers |
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Eine in heutiger Zeit unglaubliche Geschichte
Aufgeschrieben von Jan-Peter Behnke im Mai 2013
Vorbemerkung: Holzschiffe können ein langes Leben haben, ein längeres vermutlich als moderne Kunststoffboote. Man muss nur Arbeit hineinstecken und Phantasie und Geschick haben. Der Werkstoff Holz macht dann Vieles möglich. Die ursprünglichen Entwurfsmerkmale gehen dabei manchmal verloren, so dass sich Klassiker-Liebhabern die Haare sträuben. Aber in der Zeit, in der diese Geschichte spielt, gab es den Begriff „Klassiker“ noch nicht, und der Zweck heiligte die Mittel.
Mein Vater, Kurt Behnke, war seit seiner Jugend dem Segelsport verbunden und u.a. Eigner einer C-Jolle. Wie viele andere, wurden auch meine Eltern im Krieg ausgebombt. Die Jolle wurde zum Erwerb eines neuen Schlafzimmers verkauft. Mein Vater segelte dann in der schifflosen Zeit auf verschiedenen Yachten der Familie Wegener mit, bis sich für ihn im Jahr 1959 die Möglichkeit ergab, an den Kauf eines neuen Bootes zu denken.
Die Segelkameradschaft Ost (SKO) bot ein Kielschiff zum Verkauf an. Sein Liegeplatz war der Maakenwerder Hafen (auch Ewerhafen genannt, in Waltershof gleich neben dem Köhlbrand). Es handelte sich um einen 1944 bei Hamann in Travemünde zum Eigenbedarf gebauten Vertenskreuzer (Schleikreuzer) mit dem Namen „Venus“ und den Maßen 9,50 x 2,00 x 1,35 Meter. Material: Eiche auf Eiche.
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Grüße aus dem Allgäu |
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Uns erreichte am 5.12.2011 folgende eMail:
"War in in den 60ziger Jahren bei euch Mitglied, wohne seit 40 Jahren in Süddeutschland, bin seit Jahren Mitglied in MINISAIL-EV. Bin bis heute im Modellbau aktiv. Viele Grüße aus dem Allgäu. Norbert Hanßen ( siehe Google)"
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Der Meister und sein Werk |
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Die neue „Ran“ ist im Wasser
6.6.2011, Götz-Anders Nietsch. Was für ein Anblick! Am Sonnabend, 4. Juni 2011, brachte unser Mitglied Gerd Wegener, Chef der Jachtwerft Wegener am Hamburger Yachthafen in Wedel, seine neue „Ran“ unter voller Flaggengala zu Wasser. Bisher haben wir nur einen kurzen Streifblick darauf werfen können. Aber eins ist sicher: Es ist ein Schmuckstück, ein Meisterstück (was auch sonst bei dem Erbauer) und ein Kunstwerk. Außenhaut, Schandeck, Aufbau und Cockpit sind von makellosem Mahagoni.
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Stander oben im Top oder unten, unter der Saling oder aber oben und unten? |
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15.11.2010, Brigitte und Peter Mendt
Wie sinnvoll ist es eigentlich den Vereinsstander oben im Top zu fahren? Das haben wir uns in den letzten Jahren verstärkt gefragt.
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Ein Schmuckstück wird aufgearbeitet |
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19.9.2010, Rainer Burrlein
Restaurierungsbericht Drachen GER1085 (ex GO 50) Trinity 2009/2010
I. Vorwort
Im Sommer 2009 habe ich aus Zeitmangel meinen Drachen GER 374, den wir mit ca. 4500 Std. restauriert hatten und seit 1997 segelten, verkauft. Als der Verkauf besiegelt war, überkam mich schon ein komisches Gefühl. Zum ersten Mal seit vielen Jahren stand ich ohne Schiff da. (Bis auf meinen Opti G706, in Mahagoni-Bauweise, der in meiner Firma im Besprechungsraum hochkant als Bücherregal steht.) Wehmütig, wie mir zumute war, habe ich mir im Internet Drachen-Annoncen angesehen. Zum Glück waren die Boote viel zu teuer oder aus Kunststoff.
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